Über uns
Wer wir sind (und was)
Daisy von Rekkenze
Norfolkterrier sowie Herzerschließer und Futterspezialist.
→ siehe Daisyismus in unserem Unternehmensleitbild
Filou d’Alsace
Kater sowie Mäuseerschließer und Schnurrspezialist.
→ Stellenangebot
Michael „Mikesch“ Schmidt
Herrchen sowie Texterschließer und Digitalisierungsspezialist.
Privatier in spe und noch tätig als Übersetzer und in der kuratorischen und technischen
Erfassung von Film- und Videosammlungen. Berufsstationen u. a. Aufnahmeleiter beim Fernsehen, Regieassistent (Theater), Rundfunkredakteur (Radio Schweden), Sprecher, Webentwickler, Programmierer. Ich arbeite mehrsprachig, denke mehrsprachig
und stolpere mit Vergnügen über „falsche Freunde“ und linguistische Spitzfindigkeiten.
Kurz: Ich bin ständig auf der Jagd nach dem Sinn von Worten – und stoße dabei mitunter auch auf Unsinn.
→ Online-Visitenkarte
→ Portmanteau „Mikesch“
Was ich will (eigentlich nur spielen)
Ich werde oft gefragt, warum ich so viel Energie in diesen Blog stecke und was ich damit erreichen will. Die Antwort ist einfach: weil es mir Spaß macht. Dies ist mein Labor, in dem ich Sprache, Satire und Web-Spielereien ausprobiere – ohne KPI, ohne SEO, ohne Werbung und ohne Kommentarspalte. Nicht aus Arroganz, sondern aus Ruhebedürfnis: Ich möchte entwickeln, nicht moderieren. Wer mitliest, ist Gast im Labor und darf sich daran erfreuen oder darüber ärgern – chacun à son goût.
Was ich hier anbiete (gar nichts, ich will nichts verkaufen)
Im Mittelpunkt steht die Sprache. Satire ist dabei für mich eine der schönsten Disziplinen: Sie legt frei, was sich im Alltag gerne tarnt, und macht sprachliche Muster sichtbar.
Aus meinen multilingualen Erfahrungen und Übersetzungen heraus sind Glossare entstanden – teils echt, teils satirisch. Besonders am Herzen liegen mir die „falschen Freunde“, die ich in Glossarform aufbereite und damit auf ihre charmanten wie auch tückischen Eigenheiten hinweise.
Sprache interessiert mich aber auch als Sammlung von Mustern. So habe ich entdeckt, dass sich die Form des Bullshit-Bingo hervorragend eignet, Floskeln, Totschlagargumente, Ausreden oder rhetorische Konstruktionen spielerisch unter die Lupe zu nehmen. Die Ergebnisse sind mitunter gar nicht mehr so spielerisch, sondern geraten zu ernsthaften Handreichungen – etwa wenn es darum geht, sich gegen sprachliche Übergriffe wehren zu können.
Daneben gibt es Sprachperlen und Quiz: Hier wird hemmungslos gespielt, geblödelt und gefoppt, wie zum Beispiel beim Philosophen-Quiz, das auf Anhieb schwer zu bestehen ist.